Nach dem Sturz steht sie wieder

Die Skulptur "Lebenslauf 1 - 3" von Romano Gurgi-Mondigi ist am Wochenende umgestürzt (linkes Bild). Wurde sie umgestoßen, wie der Billenhauser Künstler Romano GurgiMondigi vermutet? Oder geriet die rund 800 Kilogramm schwere Figur in dem durch Regen aufgeweichten Boden in Schieflage und wurde dann durch den Wind umgestürzt? Dies konnte zuletzt nicht zweifelsfrei geklärt ,werden. Die Skulptur, die sich an der Südstraße im Bereich des Krumbachs befindet, ist Teil des Krumbacher Kunstpfades. Spuren oder Hinweise auf eine Straftat seien momentan "nicht erkennbar", heißt es im gestrigen Bericht der Krumbacher Polizeiinspektion.

Krumbachs Bürgermeister Willy Rothermel geht daher gegenwärtig davon aus, dass es sich wohl nicht um einen Fall von Vandalismus handelt. Wolfgang Mennel, Künstler und Mitorganisator des Kunstpfades, meint, dass es bei Aktionen wie dem Kunstpfad nie eine hundertprozentige Sicherheit gegen Fälle von Vandalismus geben könne. Gestern wurde die Figur von Romano Gurgi-Mondigi (mittleres Bild links und rechtes Bild) in Zusammenarbeit mit dem Krumbacher Bauhof wieder aufgestellt. Zum Finale wurde mit Hilfe des Krans auch der Kopf wieder an seinen rechten Platz befördert.

Text: pb/Bild: Peter Bauer

10.05.2005