"Lebenslauf 13" soll im Stadtpark aufgestellt werden
Krumbach (abi)
Die Zeit des Kunstpfades ist abgelaufen. Ein kultureller Akzent wird der Stadt Krumbach jedoch bleiben. Romano Gurgi-Mondigis Skulptur "Lebenslauf 13" wird künftig im Stadtpark zu sehen sein. Bislang steht die dreiteilige Figuren-Gruppe des Billenhauser Bildhauers an der Südstraße gegenüber dem Friedhof.
Die Übergabe des Kunstwerkes ist für den 23. Oktober geplant. Sie soll im Rahmen der Jugend-Kunstausstellung im Krumbacher Heimatmuseum stattfinden. Möglich wurde dies durch Spenden von Sparkasse, Lions-Club und Rotariern.
Wie Bürgermeister Willy Rothermel vorschlug, soll die Figuren-Gruppe ihren Dauerplatz im Stadtgarten finden. Das Werk könnte am Weiher stehen, "wo man die Figuren sieht", meinte der Bürgermeister. Der genaue Platz müsse jedoch mit dem Künstler abgesprochen werden. Stadt, Kult-Verein und die Sponsoren hätten sich mit "Lebenslauf 1-3" für die Skulptur eines heimischen Künstlers entschieden.
Auch Krumbachs zweiter Bürgermeister Anton Maier, der im Vorfeld die Initiative ergriffen hat, ist mit der Lösung zufrieden. "Ich finde es toll, dass wir etwas gerettet haben", sagte er. "Es wäre Jammerschade gewesen, wenn wir nicht eine Skulptur behalten hätten." Dies sei auch eine Anerkennung für die Arbeit des Kult-Vereins. Ursprünglich hatte Maier vorgeschlagen, den "Wächter" am Eingang des Stadtparks in Krumbach zu lassen.
Lila Fogelstaller, die Vorsitzende des Kult-Vereins, freut sich, dass auch künftig eine Skulptur öffentlich bleibt. "Das Ziel, die Kunst aus den Museen zu holen und für jedermann zugänglich zu machen, ist mit dem Kunstpfad gelungen", sagte sie. Die dreiteilige Figurengruppe bleibe als Erinnerungsstück bestehen
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